Kategorie: Abschleppdienst: Soltau:
Die Spucke gerinnt mir in den Adern. Hauteng muß die Haube über den Motor geschneidert sein, denn ich bezweifle nun, daß ich den Deckel je wieder zukriege. Der Motor quillt mir förmlich entgegen, die Ansaugluft wird in einem Gehäuse von der natürlichen Größe eines Marmeladeneimers gefiltert. Alles ist von gewaltigen Dimensionen, man könnte einen Lastzug damit bewegen. Vor meinen Augen scharren 265 ungeduldige SAE-Pferde im Öl-sumpf, und ein Drehmoment von 36 mkg fletscht förmlich die Zähne.
Daß ich mir aber auch immer solche Sachen einbrocken muß! Meine Hand, die nach dem Ölstab greift, vibriert verhalten.
Ich verspreche ihr, heute nicht über die „normale Geschwindigkeiten bis 210” hin-auszugehen.
Dann kippe ich öl nach und mache ein harmloses Gesicht dabei, denn es haben sich bereits Leute eingefunden. In dieser Gegend findet man noch nicht allzuviele Fernsehantennen, und die Leute sind für Dinge, die sich wirklich abspielen, noch empfänglich und dankbar.
Kinder lesen den Tacho ab und verkünden in jenem Tonfall, in dem man früher an Kaisers Geburtstag zu jubeln pflegte, daß er bis zweihundertsechzig geht. Der Herr mit der randlosen Brille, der den Jubel auf „hundertsechzig!” zu berichtigen versucht, setzt sich nicht durch; ein Knabe mit hochrotem Kopf belehrt ihn brüllend eines besseren.
Es wird nun offensichtlich, daß das Publikum einiges von mir erwartet. Meine Handflächen beschlagen, ich greife zu den alten Fahrerhandschuhen, aus denen sich not-falls ein mittlerer Ölwechsel herauswringen ließe, und streife sie über.
Dann lasse ich die Karosserie wieder auf das Fahrgestell herab und mache mich mit dem Vierkantschlüssel -auf den Weg.
Ich habe das Gefühl, daß mir der Herr mit der randlosen Brille eine Lebensversicherung andrehen will, aber die Jungen boxen ihn stets wieder in die hinteren Reihen. Die besten Plätze sind hoffnungslos vergriffen. Ich möchte am liebsten wieder rein-gehen, mich auf den Balkon setzen und ein paar Kekse knabbern, aber ich darf jetzt nicht kneifen. Die Bengels würden es meiner Tochter erzählen .. .
„Paß auf beim Anfahren!” rede ich mir ins Gewissen, „der wischt dir hinten weg wie der Schwanz eines wütenden Alligators!” Es gibt Autos, die schleudern im Stand, so, wie es Pferde gibt, die vor lauter Ungeduld vorne hoch gehen. Das hat ein Pferd einmal mit mir gemacht — aber niemand redet da von Sicherheitsgurten .. . „Das is 'ne Bombe!” sagt ein Junge, der beim Rollerfahren immer durch die Zähne heult wie ein 250er Goggomobil.
Ich sage: „Ja, man kann die Teppiche sogar mit der Bürste absaugen.« Ich glaube, meine Nerven schleifen bereits an der Bordsteinkante. Wenn ich mal ein Rennen fahre, dann muß das unter Ausschluß der Öffentlichkeit stattfinden — oder ich sinke bereits unter dem Startschuß getroffen zusammen. Ruft mich denn niemand ans Telefon?
Wenn ich jetzt ein Kännchen hätte, ich würde alles ölen, was ein Loch hat, und die Menge würde sich dann womöglich zerstreuen. Aber ich habe kein Kännchen.
Was ich plötzlich in der Hand halte, das ist der Zündschlüssel, ich werfe ihn hoch, aber er kommt prompt zurück. Das mag nun ausgesehen haben, als ob Eddi Constantin die Pistole noch einmal um den Zeigefinger wirbelt, ehe er abdrückt. Und genau das hatte ich nicht gewollt.
Der Verstand und die Fähigkeit, ihn zu gebrauchen, sind zwei verschiedene Gaben.
Verzeichis: Auto Autovermietung Autohaus Gebrauchtwagen Autoboerse Autoversicherung Werkstatt Autohandel Abschleppdienst Quad Neuwagen Caravan Autotuning Leasing Autoverwertung LKW Autoersatzteile Autoanzeigen Fahrschule Tachojustierung Ferienfahrschule Landtechnik Ersatzteile Busreisen Kranverleih
Die Spucke gerinnt mir in den Adern. Hauteng muß die Haube über den Motor geschneidert sein, denn ich bezweifle nun, daß ich den Deckel je wieder zukriege. Der Motor quillt mir förmlich entgegen, die Ansaugluft wird in einem Gehäuse von der natürlichen Größe eines Marmeladeneimers gefiltert. Alles ist von gewaltigen Dimensionen, man könnte einen Lastzug damit bewegen. Vor meinen Augen scharren 265 ungeduldige SAE-Pferde im Öl-sumpf, und ein Drehmoment von 36 mkg fletscht förmlich die Zähne.
Daß ich mir aber auch immer solche Sachen einbrocken muß! Meine Hand, die nach dem Ölstab greift, vibriert verhalten.
Ich verspreche ihr, heute nicht über die „normale Geschwindigkeiten bis 210” hin-auszugehen.
Dann kippe ich öl nach und mache ein harmloses Gesicht dabei, denn es haben sich bereits Leute eingefunden. In dieser Gegend findet man noch nicht allzuviele Fernsehantennen, und die Leute sind für Dinge, die sich wirklich abspielen, noch empfänglich und dankbar.
Kinder lesen den Tacho ab und verkünden in jenem Tonfall, in dem man früher an Kaisers Geburtstag zu jubeln pflegte, daß er bis zweihundertsechzig geht. Der Herr mit der randlosen Brille, der den Jubel auf „hundertsechzig!” zu berichtigen versucht, setzt sich nicht durch; ein Knabe mit hochrotem Kopf belehrt ihn brüllend eines besseren.
Es wird nun offensichtlich, daß das Publikum einiges von mir erwartet. Meine Handflächen beschlagen, ich greife zu den alten Fahrerhandschuhen, aus denen sich not-falls ein mittlerer Ölwechsel herauswringen ließe, und streife sie über.
Dann lasse ich die Karosserie wieder auf das Fahrgestell herab und mache mich mit dem Vierkantschlüssel -auf den Weg.
Ich habe das Gefühl, daß mir der Herr mit der randlosen Brille eine Lebensversicherung andrehen will, aber die Jungen boxen ihn stets wieder in die hinteren Reihen. Die besten Plätze sind hoffnungslos vergriffen. Ich möchte am liebsten wieder rein-gehen, mich auf den Balkon setzen und ein paar Kekse knabbern, aber ich darf jetzt nicht kneifen. Die Bengels würden es meiner Tochter erzählen .. .
„Paß auf beim Anfahren!” rede ich mir ins Gewissen, „der wischt dir hinten weg wie der Schwanz eines wütenden Alligators!” Es gibt Autos, die schleudern im Stand, so, wie es Pferde gibt, die vor lauter Ungeduld vorne hoch gehen. Das hat ein Pferd einmal mit mir gemacht — aber niemand redet da von Sicherheitsgurten .. . „Das is 'ne Bombe!” sagt ein Junge, der beim Rollerfahren immer durch die Zähne heult wie ein 250er Goggomobil.
Ich sage: „Ja, man kann die Teppiche sogar mit der Bürste absaugen.« Ich glaube, meine Nerven schleifen bereits an der Bordsteinkante. Wenn ich mal ein Rennen fahre, dann muß das unter Ausschluß der Öffentlichkeit stattfinden — oder ich sinke bereits unter dem Startschuß getroffen zusammen. Ruft mich denn niemand ans Telefon?
Wenn ich jetzt ein Kännchen hätte, ich würde alles ölen, was ein Loch hat, und die Menge würde sich dann womöglich zerstreuen. Aber ich habe kein Kännchen.
Was ich plötzlich in der Hand halte, das ist der Zündschlüssel, ich werfe ihn hoch, aber er kommt prompt zurück. Das mag nun ausgesehen haben, als ob Eddi Constantin die Pistole noch einmal um den Zeigefinger wirbelt, ehe er abdrückt. Und genau das hatte ich nicht gewollt.
Der Verstand und die Fähigkeit, ihn zu gebrauchen, sind zwei verschiedene Gaben.
Verzeichis: Auto Autovermietung Autohaus Gebrauchtwagen Autoboerse Autoversicherung Werkstatt Autohandel Abschleppdienst Quad Neuwagen Caravan Autotuning Leasing Autoverwertung LKW Autoersatzteile Autoanzeigen Fahrschule Tachojustierung Ferienfahrschule Landtechnik Ersatzteile Busreisen Kranverleih