Auto-GoXX.de


VERZEICHNIS | Produkte | News | Bilder | MAPs

  Home | Verzeichnis | Eintragen | Neueinträge | Top-Einträge | Livesuche | AGB | Impressum
Werbung
HERMANNSBURG
Kategorie: Autoboerse: Hermannsburg:

seinem frischgepflanzten Schilderwald an, bremst runter, noch runterer, ist bald ganz unten und auf einen zähnefletschenden Bagger, eine Asphaltkolonne und eine Dieselwalze gefaßt, aber nichts dergleichen geschieht. Wenn man den Wald passiert hat, ohne auch nur das geringste Anzeichen dafür zu entdecken, weswegen er gepflanzt wurde, möchte man am liebsten dem nächsten Polizeiposten melden, daß zwischen Kilometer 283 und 284 offenbar eine ganze Baustelle gestohlen wurde.
Aber dem ist nicht so — der Mann hat seine Schaufel mit nach Hause genommen. Am Tag darauf haben wir Sonntag. Der ganze Ausflugsverkehr fährt 80, 60, 40, 10 und wundert sich. Das ist das große Wunder, daß wir Deutschen uns noch immer darüber wundern können. Nur der Dorfgendarm hat an diesem Sonntag ein echtes Erlebnis. Er schätzt vom Fahrrad herunter Geschwindigkeiten und schreibt ununterbrochen Anzeigen, bis zum Einbruch der Dunkelheit. Nie war es ihm vergönnt, konzentrierter auf seine Beförderung hinzuarbeiten. Er läßt sich das Essen in einem Blechnapf rausbringen, wie der Bauer auf dem Feld, der vor dem Regen sein Heu reinhaben will. Kennen Sie diese Baustelle? Ich bin sicher, daß Sie mehr als diese eine kennen. Fragt man sich nicht immer wieder, warum um alles in der Welt man so-eben fünf Minuten lang 40 fahren mußte? Es gibt keine Erklärung dafür, außer der, daß der Mann mit der Schaufel nach Hause gegangen ist.
Aber auf ihm wollen wir nicht herumreiten, ihm hat man bisher verheimlicht, wie sein italienischer Kollege das macht. Hinter der Barriere „Lavori in corso” finden manch-mal Unternehmungen statt, die hierzulande Umleitungen über zehn Kilometer und einen Gesamtaufwand von 50 Schildern zur Folge hätten. Daß unser Straßenbau so langsam voranschreitet, mag nicht zuletzt daran liegen, daß die halbe Zeit für das Aufstellen von Schildern draufgeht . . .
Aber da haben wir noch die permanenten Verkehrszeichen, die Schilder, die immer dastehen. Sie trotzen Wind und Wetter, werden frisch gestrichen und haben eine Lebensstellung. Wenn man zwei Kilometer lang von einer Bodenwelle über die andere gehüpft ist, kommt man plötzlich an solch ein Schild „Bodenwelle” — und man darf. sicher sein, daß nun keine einzige Bodenwelle oder Querrinne mehr kommt.
Nach der dreiundzwanzigsten Schlängelkurve mitten im finstren Tann begegnet man plötzlich einem Schild mit dem Kurven-S und dem Zusatzschild „3 Kurven”. Unmittelbar hinter diesem Zeichen beginnt eine endlose Gerade.
Auf der Autobahn zwischen Hamburg und Hannover wird gar vor einer „Oberschwemmung” gewarnt! Diese findet seltsamerweise auf einer Anhöhe statt, aber niemand weiß, wann. Man wird des zu erwartenden Ereignisses wegen runter-gebremst, man kurbelt die Fenster hoch, zieht die Beine an und den Kopf ein, aber die Oberschwemmung bleibt aus. Ich fahre diese Strecke häufig, ohne des angekündigten Naturschauspiels je teilhaftig geworden zu sein.
Dafür fällt an derselben Strecke die scharfe Rechtskurve der Auffahrt bei Berkhof so steil nach links ab, daß man bei Straßenglätte auch im Stehen aus der Kurve getragen wird, natürlich ganz ohne vorherige Warnung.
So manche neue Autobahn ist über einer Durchfahrt in der Art gepflastert, die einem den Angstschweiß zwischen Handflächen und Lenkradkranz treibt. Rums! macht es, und noch mal rums! Und bei Nässe wischt es auch ein bißchen. Das Vertrauen der Straßenbauer in das Können der Automobilkonstrukteure, Abteilung Fahrgestellbau, scheint grenzenlos. Sie klammern sich wohl an den Strohhalm, daß es doch irgend jemanden geben muß, der sein Fach wirklich versteht. Man kann den Leuten, die ständig mit dem Bundesverkehrsministerium zu tun haben, diesenverzweifeltenAufschrei nicht immer verübeln.
Und überall im Lande gerät man autobahnfahrend urplötzlich auf die sogenannten Fleckerlteppiche. Man fährt mit 140 munter auf griffiger Betonpiste dahin — und plötzlich gelangt man auf ein geflicktes Hosenbein. Rums! — ein Stück Pflaster, bumbum-bum, ein paar erhabene Asphaltflicken. Und natürlich übernehmen deren wahllos sich hervorhebende Kanten nur zu gern die Führung der Vorderräder.
Eiertanz! Ohne vorherige Warnung, versteht sich, denn dies ist für die Verantwortlichen eine normale Straßendecke. Ein Warnschild würde ja den Eindruck erwecken, als sei die Strecke an dieser Stelle etwa nicht in Ordnung. Und dann kommt man wieder an jene Stelle, an der einem fünf Kilometer lang vierzig gemächliche Sachen auferlegt werden, ohne daß man dahinterkäme, warum. Irgendwo im Lande zwischen Kleinramsdort und Klunker gerät man an eine Kurve, die mindestens für achtzig gut ist. Aber vor ihr warnt ein Schild „Gefährliche Kurve”! Sie müssen sich das so erklären, daß da mal die Gemeindeschwestervom Roller gefallen ist. Nein, ich traue keinem Schild mehr. Es stehen neunzig zuviel herum und zehn zu-wenig — und auf diese zehn käme es an!
Aber man weiß es halt erst hinterher, wo sie stehen müßten, nämlich dann, wenn man mit der Situation gerade fertig geworden ist — ohne Schild. Man kann die, die stehen, leider nicht mehr ernst nehmen, denn sie stehen in Massen herum wie Telegrafenstangen, die man auch nicht mehr sieht.

Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist.
Verzeichis: Auto Autovermietung Autohaus Gebrauchtwagen Autoboerse Autoversicherung Werkstatt Autohandel Abschleppdienst Quad Neuwagen Caravan Autotuning Leasing Autoverwertung LKW Autoersatzteile Autoanzeigen Fahrschule Tachojustierung Ferienfahrschule Landtechnik Ersatzteile Busreisen Kranverleih
Werbung


Intern1  Intern2  Intern3  Intern4  Intern5  Intern6  Intern7  Intern8  Intern9  Intern10 

Ihre Webseite hier! - Ihre Webseite hier! - Ihre Webseite hier! - Ihre Webseite hier! - Ihre Webseite hier! - Ihre Webseite hier!

copyright 2009 by auto-goxx.de