Auto-GoXX.de


VERZEICHNIS | Produkte | News | Bilder | MAPs

  Home | Verzeichnis | Eintragen | Neueinträge | Top-Einträge | Livesuche | AGB | Impressum
Werbung
MUNSTER
Kategorie: Autoboerse: Munster:

Rückseite einer Angelkarte das Werk fort. Den Motor würden wir irgendwo hinlegen, wo ihn niemand vermutete. Das können wir uns erlauben, weil er so dauerhaft sein wird, daß kein Monteur nach ihm zu krähen braucht. Wahrscheinlich wird dieser und jener EMIL-Besitzer erst im Rahmen einer Quizsendung dahinter-kommen, wo wir den Motor versteckt haben. Es wäre albern, einen Spektakel zu entfesseln und den Leuten goldene Uhren an den Rockaufschlag zu heften, wenn EMIL-Motoren ihren Hunderttausender machen. Nach 500000 Kilometern werden wir eine Straßenkarte von Europa spendieren. Bei der ersten Million gibt es eine Anstecknadel in Form einer schlichten Sechskantmutter und bei der zweiten Million den passenden Schraubenschlüssel dazu, damit auch EMIL-Besitzer einmal irgendwo dran drehen können.
Warum sollte uns ein solcher Motor nicht gelingen? Der da draußen hat schon 800000 auf dem Buckel. Und zu seiner Zeit wurden die Pleuel noch mit der Hand geschnitzt. Da stand er, von der Abendsonne in ein Licht gehüllt, wie es damals in den Automobilschaufenstern brannte. Da gab es keine funkelnden Sterne auf dem Lack, nichts, in dem man sich die Lippen nachziehen konnte. Erinnern Sie sich? Die Karosserie war dunkelgrün, Kotflügel und Dach aber blieben auf Jahre hinaus schwarz, nur die Holzspeichen leuchteten dottergelb! Das war ein Emil!
„Bei 1800 Umdrehungen ist Sense!” sagte ich, „damit macht er gerade hundert, ein-verstanden?” Okay, da hätten wir also auch den Motor. Kommen wir zum Fahrgestell. „Wir müssen”, so gab ich die Richtung an, „jedes vermeidbare Gelenk vermeiden, jeden mechanischen Umweg verdammen ...” An dieser Stelle schwebte unausgesprochen das Wort „Lenkradschaltung” durch den Raum und reizte uns zu einem gesundheitsgefährdenden Gelächter. Es riß den Kellner ein zweites Mal hart vom Stuhl auf die ölige Piste. Unser Schaltknüppel würde steil und kerzengerade in den Wagen hineinragen, mehr noch, wir würden den Wagen um den Schalthebel herum-bauen! Es ist so einfach, aber wie man sieht, die meisten Leute kommen nicht darauf. „Wir werden alles, was sich bewegen soll, in den Dimensionen eines 3,5-Tonners machen ...” — „Und federn werden wir ihn mit Luft, weil sie nicht quietscht, nicht rostet und erst an der Schallmauer zerbricht ...” „Sollte sie ihm einmal ausgehen, dann wird eine solide Zusatzfeder in Aktion treten, die sich bis dahin schonen durfte ...”
„Es wird überhaupt”, und jetzt hoben wir beide gleichzeitig den Zeigefinger, „hinter jedem mechanischen Teil ein anderes stehen, das im Bedarfsfall einspringen kann ...” „So werden wir verhindern, daß beim Bruch irgendeiner Kleinigkeit tausend Kilo Automobil auf dem Bauch liegen, ohne sich mit eigener Kraft nach Hause schleppen zu können.”
Auf einen EMIL wird man Hypotheken aufnehmen können, und man wird ihn durch Generationen hindurch vererben, wie ein Haus, einen Acker oder einen Karpfenteich. Wir hatten uns beide in dieser Schöpferpause zurückgelehnt und blickten durch die rauchgeschwärzte Decke der Gaststube hindurch in unseres EMILs Zukunft. In tausend Jahren werden Archäologen einen EMIL ausgraben. Er wird nach der ersten Kurbelwellen-Umdrehung mit eigener Kraft zum nächsten Museum fahren .. .
Wie aber, wenn der Deckel klemmt? Wenn man nicht mehr in ihn hineingelangt? Wir fielen beide schwer vornüber, und ich angelte mir den Bleistift.
„Das mit dem Deckel ist wohl zu kühn”, vermutete der alte Buidk, „die Menschheit ist noch nicht reif für den Deckel-Einstieg.”
Krampfhaft blätterte ich im Geiste ein paar Automobil-Zeitschriften durch.
„Wir nehmen Schiebetüren!” rief ich aus. Hatte ich nicht selbst in einem unbedeutenden Aufsatz leise nach der Schiebetür gerufen? Sie kann aber erst kommen, wenn die Persil-Linie da ist. Wir werden die Schiebetür bringen! Himmel, ist das ein Tag! Das läuft wie ein Verbrennungsmotor nach einem Gewitterregen. Zwei Schiebetüren werden wir ihm verpassen. Die eine links vorn für den Fahrer, die andere rechts mitte für die Passagiere und das Gepäck. Das ist der beste Kompromiß zwischen dem herkömmlichen Zweitürer und dem aufwändigenViertürer. Diese
Lieber heimlich schlau als unheimlich blöd.
Verzeichis: Auto Autovermietung Autohaus Gebrauchtwagen Autoboerse Autoversicherung Werkstatt Autohandel Abschleppdienst Quad Neuwagen Caravan Autotuning Leasing Autoverwertung LKW Autoersatzteile Autoanzeigen Fahrschule Tachojustierung Ferienfahrschule Landtechnik Ersatzteile Busreisen Kranverleih
Werbung


Intern1  Intern2  Intern3  Intern4  Intern5  Intern6  Intern7  Intern8  Intern9  Intern10 

Ihre Webseite hier! - Ihre Webseite hier! - Ihre Webseite hier! - Ihre Webseite hier! - Ihre Webseite hier! - Ihre Webseite hier!

copyright 2009 by auto-goxx.de