Kategorie: Autoverwertung: Uelzen:
Sie wird als „Hupe, welche die Fahrtrichtung meldet”, patentiert. Sie gibt drei verschiedene, wohllautende Signale von sich, von denen ein jedes zum akustischen Anzeigen einer Richtungsänderung benutzt werden kann.
Aber auch Fußgänger mit ausgesprochen musikalischem Gehör werden beim Erklingen eines „Rechtsum-Trillers” zu-nächst vor der Frage gestanden haben: „Wer war das?” Ja, die Verkehrs-wacht .. .
Es fahren aber auch noch Pferdedroschken herum, viele sogar, und viele Leute kennen nichts Schöneres als eine Fahrt in einer Kutsche. Ich habe viele Kutschfahrten mitgemacht, die sich zum Auto-fahren etwa so verhalten wie das Segel-fliegen zum Motorflug.
Der berühmteste Droschkenkutscher des
Jahres ist der „eiserne Gustav”, der
Berliner Gustav Hartmann (68) mit Ma?
tratzenbart. Er tritt am 1. April mit seiner Pferdedroschke eine vieldiskutierte Reise nach Paris an. Die Presse ist dabei, auch dann, als Justav auf die Frage eines französischen Zöllners: „Sprechen Sie französisch?” mit einem schlichten „Yes!” antwortet. Der eiserne Gustav bezwingt Berlin—Paris mit einem Pferd, und Kapitän Romer bezwingt den Ozean zwischen Lissabon und den Kanarischen Inseln mit einem Klepper-Boot. Es ist überhaupt eine gewaltige Bezwingerei im Gange, begünstigt dadurch, daß es noch eine Menge zu bezwingen gibt, das heute längst bezwungen ist.
Sogar Dichter haben noch Möglichkeiten. Peter Supf bezwingt die Wolken, in denen er vom Passagierflugzeug aus seine Gedichte macht. Diese wiederum bezwingen die Deutsche Lufthansa derartig, daß sie dem Dichter einen lebenslänglichen Freiflug-schein überreicht. Ich schreibe nun schon so lange über Automobile, aber von einem lebenslänglichen Leihwagen hat noch niemand gesprochen ... Im „Continental-Echo” erscheint ein Gedicht von einem, der es Supfen auf der Erde nachmachen wollte. Er setzte sich an den Rand einer Rennpiste und schrieb „Rennen ...”, ein Gedicht in fünf Strophen, für die das „Continental-Echo” eine ganze Seite freimachen mußte. Ich begnüge mich mit der Wiedergabe der ersten:
Stampfend, zitternd, donnernd, qualmend, ungewitternd rollen an die Ungeheuer, lärmen, fauchen, brausen, speien, ein vermummter Mensch am Steuer. Augen starren, fiebernd groß, fünf Sekunden — drei Sekunden — Ios!!
Nun kommen endlich die Sicherheits-Stoßstangen aus Vollgummi auf. Es sind ganz tolle Dinger, die man ihres Eigengewichts wegen nur an schweren Wagen befestigen kann, weil ein kleinerer mit zwei „Casco"-Stoßstangen restlos ausgelastet wäre. Sie bestehen aus einer armdicken Vollgummistange und sind mit verchromten Kleider-haken verziert, an denen sich die Fußgänger kurz vor dem Überfahrenwerden noch aufhängen können. Die Presse berichtet:
„Das Zusammenfahren von Wagen ineinander, sei es von hinten, sei es frontal, mit Geschwindigkeiten von 28, 36, 38 Kilometer und der Hauptversuch von 56 Kilometer frontal gegeneinander verlief ohne die geringste Verletzung von Puffern, Wagen und Insassen und beweist die unerhörte Leistungsfähigkeit des Cascopuffers.” Da hat es also damals schon einer verstanden. Lesen wir weiter: „Eine der größten Versicherungsgesellschaften gewährt Autobesitzern, die ihren Wagen mit dem Casco-Puffer ausstatten, einen Prämiennachlaß in Höhe von 300/o, wodurch dem autofahrenden Publikum sogar finanzielle Vergünstigung neben dem Schutze des Lebens gewährt wird ...”
Alle Menschen sind klug. Die einen vorher, die anderen nachher.
Verzeichis: Auto Autovermietung Autohaus Gebrauchtwagen Autoboerse Autoversicherung Werkstatt Autohandel Abschleppdienst Quad Neuwagen Caravan Autotuning Leasing Autoverwertung LKW Autoersatzteile Autoanzeigen Fahrschule Tachojustierung Ferienfahrschule Landtechnik Ersatzteile Busreisen Kranverleih
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Sie wird als „Hupe, welche die Fahrtrichtung meldet”, patentiert. Sie gibt drei verschiedene, wohllautende Signale von sich, von denen ein jedes zum akustischen Anzeigen einer Richtungsänderung benutzt werden kann.
Aber auch Fußgänger mit ausgesprochen musikalischem Gehör werden beim Erklingen eines „Rechtsum-Trillers” zu-nächst vor der Frage gestanden haben: „Wer war das?” Ja, die Verkehrs-wacht .. .
Es fahren aber auch noch Pferdedroschken herum, viele sogar, und viele Leute kennen nichts Schöneres als eine Fahrt in einer Kutsche. Ich habe viele Kutschfahrten mitgemacht, die sich zum Auto-fahren etwa so verhalten wie das Segel-fliegen zum Motorflug.
Der berühmteste Droschkenkutscher des
Jahres ist der „eiserne Gustav”, der
Berliner Gustav Hartmann (68) mit Ma?
tratzenbart. Er tritt am 1. April mit seiner Pferdedroschke eine vieldiskutierte Reise nach Paris an. Die Presse ist dabei, auch dann, als Justav auf die Frage eines französischen Zöllners: „Sprechen Sie französisch?” mit einem schlichten „Yes!” antwortet. Der eiserne Gustav bezwingt Berlin—Paris mit einem Pferd, und Kapitän Romer bezwingt den Ozean zwischen Lissabon und den Kanarischen Inseln mit einem Klepper-Boot. Es ist überhaupt eine gewaltige Bezwingerei im Gange, begünstigt dadurch, daß es noch eine Menge zu bezwingen gibt, das heute längst bezwungen ist.
Sogar Dichter haben noch Möglichkeiten. Peter Supf bezwingt die Wolken, in denen er vom Passagierflugzeug aus seine Gedichte macht. Diese wiederum bezwingen die Deutsche Lufthansa derartig, daß sie dem Dichter einen lebenslänglichen Freiflug-schein überreicht. Ich schreibe nun schon so lange über Automobile, aber von einem lebenslänglichen Leihwagen hat noch niemand gesprochen ... Im „Continental-Echo” erscheint ein Gedicht von einem, der es Supfen auf der Erde nachmachen wollte. Er setzte sich an den Rand einer Rennpiste und schrieb „Rennen ...”, ein Gedicht in fünf Strophen, für die das „Continental-Echo” eine ganze Seite freimachen mußte. Ich begnüge mich mit der Wiedergabe der ersten:
Stampfend, zitternd, donnernd, qualmend, ungewitternd rollen an die Ungeheuer, lärmen, fauchen, brausen, speien, ein vermummter Mensch am Steuer. Augen starren, fiebernd groß, fünf Sekunden — drei Sekunden — Ios!!
Nun kommen endlich die Sicherheits-Stoßstangen aus Vollgummi auf. Es sind ganz tolle Dinger, die man ihres Eigengewichts wegen nur an schweren Wagen befestigen kann, weil ein kleinerer mit zwei „Casco"-Stoßstangen restlos ausgelastet wäre. Sie bestehen aus einer armdicken Vollgummistange und sind mit verchromten Kleider-haken verziert, an denen sich die Fußgänger kurz vor dem Überfahrenwerden noch aufhängen können. Die Presse berichtet:
„Das Zusammenfahren von Wagen ineinander, sei es von hinten, sei es frontal, mit Geschwindigkeiten von 28, 36, 38 Kilometer und der Hauptversuch von 56 Kilometer frontal gegeneinander verlief ohne die geringste Verletzung von Puffern, Wagen und Insassen und beweist die unerhörte Leistungsfähigkeit des Cascopuffers.” Da hat es also damals schon einer verstanden. Lesen wir weiter: „Eine der größten Versicherungsgesellschaften gewährt Autobesitzern, die ihren Wagen mit dem Casco-Puffer ausstatten, einen Prämiennachlaß in Höhe von 300/o, wodurch dem autofahrenden Publikum sogar finanzielle Vergünstigung neben dem Schutze des Lebens gewährt wird ...”
Alle Menschen sind klug. Die einen vorher, die anderen nachher.
Verzeichis: Auto Autovermietung Autohaus Gebrauchtwagen Autoboerse Autoversicherung Werkstatt Autohandel Abschleppdienst Quad Neuwagen Caravan Autotuning Leasing Autoverwertung LKW Autoersatzteile Autoanzeigen Fahrschule Tachojustierung Ferienfahrschule Landtechnik Ersatzteile Busreisen Kranverleih
