Kategorie: Caravan: Lueneburg:
Es ist eine Theorie, die sich in der Praxis fast immer bewahrheitet. Praxis ist, wenn zwischen einigen Automobilen dicke Luft ist, ich wünsche es Ihnen aber nicht. Im Ernstfall werden sogar zwei 56er VW's gegen einen 63er VW Front machen oder umgekehrt. Es sei denn, zwei von ihnen hätten einen Dachgepäckträger gleichen Fabrikats.
Ich vertraue aber darauf, daß der Mensch manchmal doch erschrickt, wenn er an einem Spiegel vorüberkommt. Was ihn veranlassen mag, sich künftig täglich zu rasieren. Eben deshalb habe ich diese Zeilen nicht nur gedacht, sondern auch getippt. Weil es zwar verständlich, aber unsagbar traurig wäre, wenn es in der Kaste derer, die über Automobile schreiben, keine Optimisten mehr gäbe ...
Guten Morgen, Herr Wachtmeister!
'es begann damit, daß ich „Guten Morgen, Herr Wachtmeister!” sagte. Und das machen wir wahrscheinlich alle verkehrt. Wissen wir denn, welchen Dienstgrad der Hüter der Ordnung in Wirklichkeit hat? Wir wissen es nicht, aber höchstwahrscheinlich ist er Oberwachtmeister oder Hauptwachtmeister und verstimmt, weil wir ihn so gering einschätzen.
Ein Freund von mir hat einmal anläßlich einer von ihm verschuldeten Karambolage zu einem Polizeioffizier „Guten Morgen, Herr Wachtmeister!” gesagt.
Aber das ist eine andere, recht traurige Geschichte.
Es wird uns aber auch nicht gesagt, wie wir mit den vielerlei Uniformen und unter-schiedlichen Rangabzeichen fertigwerden sollen, die sich manchmal von einer Stadt zur anderen so schlagartig verändern, daß der Feuerwehrmann in der einen Polizeioberst in der anderen sein könnte. Und weil bei all diesem bundesdeutschen Wirrwarr der öffentliche Beamte kein Namensschild über dem Herzen trägt, so daß wir ihn mit „Herr Mauerbeck” anreden könnten, sagte ich „Guten Morgen, Herr Wachtmeister!” und fragte bescheiden dreinblickend nach dem Johannisbeerplatz.
Der Wachtmeister, der das wahrscheinlich vor sechs harten Dienstjahren einmal gewesen war, schaute gleich zu mir rein. „Wo haben Sie denn”, so fragte er mich, „Ihre zusätzliche Diebstahlsicherung?” Und ich war im Geiste schon auf dem Johannisbeerplatz, über dessen hintere linke Ecke sich eine Hochbahnbrücke spannen soll, unter der ich von jemandem erwartet wurde.
„Ach, Sie meinen die vom 1. Juli?” sagte ich, indem ich meinen Blick suchend durch mein Auto schweifen ließ. Er nickte nur. Aber ich bin ein Gegner der zusätzlichen Diebstahlsicherung. Ich hatte erwartet, daß man den Verbandskasten und den Heckscheibenwischer zum Gesetz erheben würde, von der zusätzlichen Diebstahlsicherung halte ich gar nichts. Die Hersteller verdienen sich damit ein Loch in den Bauch, das ist das einzige, wofür sie gut ist. Dem Straßenverkehr kommt sie in keiner Weise zugute, wie sollte sie auch. Und es bleibt mir ein Dings mit sieben Siegeln, wie sie es fertig-gebracht hat, zum Gesetz erhoben zu werden.
Ich muß wohl so ausgesehen haben, als ob ich dies alles überdachte, denn der „Wachtmeister” bat um meine Papiere. Das hatte zwar weder mit dem Johannisbeerplatz, noch mit der — mit dem Herrn etwas zu tun, der da auf mich wartete, aber es hing mit den polizeilichen Gepflogenheiten doch sehr eng zusammen. Die grüne Zulassung befand sich in meiner Hosentasche und der Führerschein in der Jacke, und die lag
Lieber Kies in der Tasche als Sand im Getriebe.
Verzeichis: Auto Autovermietung Autohaus Gebrauchtwagen Autoboerse Autoversicherung Werkstatt Autohandel Abschleppdienst Quad Neuwagen Caravan Autotuning Leasing Autoverwertung LKW Autoersatzteile Autoanzeigen Fahrschule Tachojustierung Ferienfahrschule Landtechnik Ersatzteile Busreisen Kranverleih
Es ist eine Theorie, die sich in der Praxis fast immer bewahrheitet. Praxis ist, wenn zwischen einigen Automobilen dicke Luft ist, ich wünsche es Ihnen aber nicht. Im Ernstfall werden sogar zwei 56er VW's gegen einen 63er VW Front machen oder umgekehrt. Es sei denn, zwei von ihnen hätten einen Dachgepäckträger gleichen Fabrikats.
Ich vertraue aber darauf, daß der Mensch manchmal doch erschrickt, wenn er an einem Spiegel vorüberkommt. Was ihn veranlassen mag, sich künftig täglich zu rasieren. Eben deshalb habe ich diese Zeilen nicht nur gedacht, sondern auch getippt. Weil es zwar verständlich, aber unsagbar traurig wäre, wenn es in der Kaste derer, die über Automobile schreiben, keine Optimisten mehr gäbe ...
Guten Morgen, Herr Wachtmeister!
'es begann damit, daß ich „Guten Morgen, Herr Wachtmeister!” sagte. Und das machen wir wahrscheinlich alle verkehrt. Wissen wir denn, welchen Dienstgrad der Hüter der Ordnung in Wirklichkeit hat? Wir wissen es nicht, aber höchstwahrscheinlich ist er Oberwachtmeister oder Hauptwachtmeister und verstimmt, weil wir ihn so gering einschätzen.
Ein Freund von mir hat einmal anläßlich einer von ihm verschuldeten Karambolage zu einem Polizeioffizier „Guten Morgen, Herr Wachtmeister!” gesagt.
Aber das ist eine andere, recht traurige Geschichte.
Es wird uns aber auch nicht gesagt, wie wir mit den vielerlei Uniformen und unter-schiedlichen Rangabzeichen fertigwerden sollen, die sich manchmal von einer Stadt zur anderen so schlagartig verändern, daß der Feuerwehrmann in der einen Polizeioberst in der anderen sein könnte. Und weil bei all diesem bundesdeutschen Wirrwarr der öffentliche Beamte kein Namensschild über dem Herzen trägt, so daß wir ihn mit „Herr Mauerbeck” anreden könnten, sagte ich „Guten Morgen, Herr Wachtmeister!” und fragte bescheiden dreinblickend nach dem Johannisbeerplatz.
Der Wachtmeister, der das wahrscheinlich vor sechs harten Dienstjahren einmal gewesen war, schaute gleich zu mir rein. „Wo haben Sie denn”, so fragte er mich, „Ihre zusätzliche Diebstahlsicherung?” Und ich war im Geiste schon auf dem Johannisbeerplatz, über dessen hintere linke Ecke sich eine Hochbahnbrücke spannen soll, unter der ich von jemandem erwartet wurde.
„Ach, Sie meinen die vom 1. Juli?” sagte ich, indem ich meinen Blick suchend durch mein Auto schweifen ließ. Er nickte nur. Aber ich bin ein Gegner der zusätzlichen Diebstahlsicherung. Ich hatte erwartet, daß man den Verbandskasten und den Heckscheibenwischer zum Gesetz erheben würde, von der zusätzlichen Diebstahlsicherung halte ich gar nichts. Die Hersteller verdienen sich damit ein Loch in den Bauch, das ist das einzige, wofür sie gut ist. Dem Straßenverkehr kommt sie in keiner Weise zugute, wie sollte sie auch. Und es bleibt mir ein Dings mit sieben Siegeln, wie sie es fertig-gebracht hat, zum Gesetz erhoben zu werden.
Ich muß wohl so ausgesehen haben, als ob ich dies alles überdachte, denn der „Wachtmeister” bat um meine Papiere. Das hatte zwar weder mit dem Johannisbeerplatz, noch mit der — mit dem Herrn etwas zu tun, der da auf mich wartete, aber es hing mit den polizeilichen Gepflogenheiten doch sehr eng zusammen. Die grüne Zulassung befand sich in meiner Hosentasche und der Führerschein in der Jacke, und die lag
Lieber Kies in der Tasche als Sand im Getriebe.
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