Kategorie: Leasing:
Als das Auto noch ein Auto war .. .
ie Flasche Portwein kostete im Jahre 1899 achtunddreißig Pfennige, zehn Pfund Schellfisch zweimarkdreißig und Zahnkitt flüssig, zum Selbstplombieren hohler Zähne, wurde mit dreißig Pfennigen pro Flasche so gut wie verschenkt.
Ein Vater inserierte: „Suche für meine Tochter eine neue Stellung, selbige ist geschickt in allem Häuslichen und besonders angenehm im Verkehr.” Eine junge Dame suchte „ein ungenirtes Zimmer” und ein Verlag bot „gegen zu großen Kindersegen das ,Lehrreiche Buch' für nur siebzig Pfennige” an.
Ja, die gute alte Zeit. In Cherson fand man beim Abbruch eines Hauses im Dachstuhl fünf einbalsamierte Kinderleichen, und in einem Wäldchen bei Celle hielten zwei Rechtscandidaten ein Duell auf Pistolen ab. Man verfolgte hernach Blutspuren, die bis zur Straße führten.
Am 1. Januar des Jahres 1900 regnete es. das Jahr begann ausgesprochen milde, zu-mindest in bezug auf das Wetter. Aber am Vortage hatte der Kaiser noch ausgerufen: „Der erste Tag des Jahres sieht unsere Armee, das heißt unser Volk, in Waffen um seine Feldzeichen geschart vor dem Herrn der Heerscharen knien ...”
Das war so seine Art, „Prost Neujahr!” zu sagen. Dennoch scharte sich das Volk in jenen Stunden mehr um die Bierkrüge und Schnapsflaschen, zumal eine Flasche „ganz aechter Doornkaat” nur 1,50 Mark, und ein Matjeshering für hinterher, so groß wie ein junger Wal, nur fünfzehn Pfennige kostete. Man konnte „ohne Unterricht im Blasen” so schöne Lieder, wie "Spinn, spinn" oder „Heimath, süße Heimath” auf einer neu-artigen Nickeltrompete vermittels „selbstthätiger Notenblätter” spielen. Das „selbstthätige Notenblatt” muß ein Vorläufer des „atmungsaktiven Gewebes” und des "gebremsten Schaumes" gewesen sein — es klingt jedenfalls danach.
Die Stadt Hannover ist 38 Automobile und 4000 Erwerbslose stark, und in Fulda bin-den durchreisende Bärenführer zur Nachtzeit ihre Bären an der Nordseite des Domes an ein Eisengitter, woselbst sie frühe Kirchengänger über die Mahsen erschreckten. Die Bärenführer nächtigten derweil im Leipziger Hofe.
Auf den deutschen Admiralitätsinseln betrachteten Menschenfresser die Besatzung eines deutschen Schooners und einen Händler namens Metz als Verpflegungsnachschub (Entwicklungshilfe) und erschlugen sie zum Zwecke des alsbaldigen Verzehrs. In diesem Jahr werden im Reichsgebiet 800 Personenautos gebaut. Nun wissen Sie, in welche Finsternis unser heißgeliebter Benzinschlitten hineinleuchten mußte, und das mit Azetylen-Lampen! Eine „durchreisende Dame kaufte ganze oder Theile von künstlichen Gebissen zu Höchstpreisen im Hotel Vierjahreszeiten!” Möglicherweise gingen die auch nach den Admiralitätsinseln .. .
Das Auto war bereits fünfzehn Jahre alt. Gottlieb Daimler starb. Paris hatte seine Weltausstellung. Vor dem Hause Picards, des Generalkommissars derselben, wurde eine mit einer Zündschnur versehene Bombe gefunden. Die Franzosen waren also damals schon welche.
Und sie waren die größten Autobauer und rührigsten Autofahrer. Wir dürfen nicht immer alles aus der Daimler-Benz-Sicht sehen. Während wir 800 Autos bauten, bauten die Franzosen schon 3000, und in den Jahren danach haben sie uns gar gewaltig ins Hintertreffen gebracht. Bis zum Jahre 1906 waren sie die führende automobilbauende Nation der Welt, das gilt auch für den Bestand an Personenautos im Lande selbst. Erst 1908 übernahmen die USA die Führung, um sie nicht wieder abzugeben.
Aber auch die Engländer überflügelten uns deutlich. Nehmen wir das Jahr 1907 als Beispiel, in welchem sich der Personenauto-Bestand wie folgt las:
Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist.
Verzeichis: Auto Autovermietung Autohaus Gebrauchtwagen Autoboerse Autoversicherung Werkstatt Autohandel Abschleppdienst Quad Neuwagen Caravan Autotuning Leasing Autoverwertung LKW Autoersatzteile Autoanzeigen Fahrschule Tachojustierung Ferienfahrschule Landtechnik Ersatzteile Busreisen Kranverleih
|
|
|
|
|
|
Als das Auto noch ein Auto war .. .
ie Flasche Portwein kostete im Jahre 1899 achtunddreißig Pfennige, zehn Pfund Schellfisch zweimarkdreißig und Zahnkitt flüssig, zum Selbstplombieren hohler Zähne, wurde mit dreißig Pfennigen pro Flasche so gut wie verschenkt.
Ein Vater inserierte: „Suche für meine Tochter eine neue Stellung, selbige ist geschickt in allem Häuslichen und besonders angenehm im Verkehr.” Eine junge Dame suchte „ein ungenirtes Zimmer” und ein Verlag bot „gegen zu großen Kindersegen das ,Lehrreiche Buch' für nur siebzig Pfennige” an.
Ja, die gute alte Zeit. In Cherson fand man beim Abbruch eines Hauses im Dachstuhl fünf einbalsamierte Kinderleichen, und in einem Wäldchen bei Celle hielten zwei Rechtscandidaten ein Duell auf Pistolen ab. Man verfolgte hernach Blutspuren, die bis zur Straße führten.
Am 1. Januar des Jahres 1900 regnete es. das Jahr begann ausgesprochen milde, zu-mindest in bezug auf das Wetter. Aber am Vortage hatte der Kaiser noch ausgerufen: „Der erste Tag des Jahres sieht unsere Armee, das heißt unser Volk, in Waffen um seine Feldzeichen geschart vor dem Herrn der Heerscharen knien ...”
Das war so seine Art, „Prost Neujahr!” zu sagen. Dennoch scharte sich das Volk in jenen Stunden mehr um die Bierkrüge und Schnapsflaschen, zumal eine Flasche „ganz aechter Doornkaat” nur 1,50 Mark, und ein Matjeshering für hinterher, so groß wie ein junger Wal, nur fünfzehn Pfennige kostete. Man konnte „ohne Unterricht im Blasen” so schöne Lieder, wie "Spinn, spinn" oder „Heimath, süße Heimath” auf einer neu-artigen Nickeltrompete vermittels „selbstthätiger Notenblätter” spielen. Das „selbstthätige Notenblatt” muß ein Vorläufer des „atmungsaktiven Gewebes” und des "gebremsten Schaumes" gewesen sein — es klingt jedenfalls danach.
Die Stadt Hannover ist 38 Automobile und 4000 Erwerbslose stark, und in Fulda bin-den durchreisende Bärenführer zur Nachtzeit ihre Bären an der Nordseite des Domes an ein Eisengitter, woselbst sie frühe Kirchengänger über die Mahsen erschreckten. Die Bärenführer nächtigten derweil im Leipziger Hofe.
Auf den deutschen Admiralitätsinseln betrachteten Menschenfresser die Besatzung eines deutschen Schooners und einen Händler namens Metz als Verpflegungsnachschub (Entwicklungshilfe) und erschlugen sie zum Zwecke des alsbaldigen Verzehrs. In diesem Jahr werden im Reichsgebiet 800 Personenautos gebaut. Nun wissen Sie, in welche Finsternis unser heißgeliebter Benzinschlitten hineinleuchten mußte, und das mit Azetylen-Lampen! Eine „durchreisende Dame kaufte ganze oder Theile von künstlichen Gebissen zu Höchstpreisen im Hotel Vierjahreszeiten!” Möglicherweise gingen die auch nach den Admiralitätsinseln .. .
Das Auto war bereits fünfzehn Jahre alt. Gottlieb Daimler starb. Paris hatte seine Weltausstellung. Vor dem Hause Picards, des Generalkommissars derselben, wurde eine mit einer Zündschnur versehene Bombe gefunden. Die Franzosen waren also damals schon welche.
Und sie waren die größten Autobauer und rührigsten Autofahrer. Wir dürfen nicht immer alles aus der Daimler-Benz-Sicht sehen. Während wir 800 Autos bauten, bauten die Franzosen schon 3000, und in den Jahren danach haben sie uns gar gewaltig ins Hintertreffen gebracht. Bis zum Jahre 1906 waren sie die führende automobilbauende Nation der Welt, das gilt auch für den Bestand an Personenautos im Lande selbst. Erst 1908 übernahmen die USA die Führung, um sie nicht wieder abzugeben.
Aber auch die Engländer überflügelten uns deutlich. Nehmen wir das Jahr 1907 als Beispiel, in welchem sich der Personenauto-Bestand wie folgt las:
Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist.
Verzeichis: Auto Autovermietung Autohaus Gebrauchtwagen Autoboerse Autoversicherung Werkstatt Autohandel Abschleppdienst Quad Neuwagen Caravan Autotuning Leasing Autoverwertung LKW Autoersatzteile Autoanzeigen Fahrschule Tachojustierung Ferienfahrschule Landtechnik Ersatzteile Busreisen Kranverleih
