Auto-GoXX.de


VERZEICHNIS | Produkte | News | Bilder | MAPs

  Home | Verzeichnis | Eintragen | Neueinträge | Top-Einträge | Livesuche | AGB | Impressum
Werbung
UELZEN
Kategorie: Neuwagen: Uelzen:

Das ist es ja. Ich hörte mal in Leipzig, wie eine Frau hintenraus „Dolores!” rief. Da wohnte sie nämlich. Und ich war gespannt auf Dolores, im Geiste klapperte ich schon mit Kastagnetten. Aber da kam eine Göre mit offenem Mund und tropfender Nase und plärrte: „Was issn lohs . . . ?” Das war Dolores. Solche Autos gibt es auch.
Aber sehen wir uns einmal das Mercedes-Angebot an: 190, 190 D, 220, 220 S, 220 SE, 230 SL, 300 SE — ich habe es addiert, es macht genau 1570.
Wenn sie also in Untertürkheim nicht wissen, wie sie den nächsten benennen, Verzeihung — beziffern sollen, ich stelle ihnen die Zahl gern zur Verfügung. Obwohl ich sie eigenhändig addiert habe .. .
Dabei könnte der wirtschaftliche „190 D” leicht „Hitzinger” heißen und der "220S" „Uhlenhaut” und der „300 SE” „Nallinger” — diese Namen wären nicht nur zu haben, sondern auch naheliegend.
Na bitte, den Porsche hat man „Porsche” genannt, und den Volkswagen hätte man eigentlich entnazifizieren und schlicht „Ferdinand” nennen sollen. Es wäre der Nagel auf den Kopf gewesen. Und den VW 1500 hätte man unbedingt „Nordhoff” nennen sollen, schon damit die ewige Fragerei aufhört: „Wer war das?”
Ja, und warum haben sie bei Ford nicht den Mut, einen „Henry” zu bauen?
Sie meinen, ich wüßte es nicht? Ich weiß es genau — weil das so amerikanisch klingt. Ford ist ein deutsches Erzeugnis, früher stand es sogar drauf. Ist Ihnen noch nie auf-gefallen, wie klein oder gar nicht sie „Ford`” schreiben? Und wie groß „Taunus”? Glaubten sie, wir seien eingeschnappt, weil wir den Krieg verloren haben, und würden keine amerikanischen Autos kaufen? Früher hieß es ja mal: „Deutsche, kauft deutsche Autos!” Aber sie hielten uns da für deutscher als wir sind.
Wie nett hätte sich doch der neue „12 M” als „Henry” gemacht. „Er fährt einen ,Henry'!” — wie das klingt! Da ist doch Musik drin, das riecht nach großer, weiter Welt — und uns Deutschen geht es da gar nicht weit genug ... Und gerade bei Ford hätten sie es doch wissen müssen, wo der „Capri” ein so gutes Geschäft war, weil er so hieß. Aber mich fragt man ja nicht, und nun, wo es zu spät ist und ich darüber herziehen kann, deutet man wieder mit Fingern auf mir herum. Der BMW heißt „1500”, als ob es den noch nicht gäbe, und sie hätten allen Grund gehabt, ihn aus Dankbarkeit „Bavaria" oder „Monaco” zu nennen, was München heißt. BMW „Monaco” — ist das nichts?
„Quandto” konnten sie ihn ja nicht nennen, der Schlager kam erst viel später auf. Ich weiß, Herr Quandt wird es mir nicht nach-tragen.
Die ausländischen Autos haben übrigens sehr häufig Namen an-stelle von Zahlen. Und das ist nun wieder dumm, weil wir die nicht richtig aussprechen können. Mit Zahlen täten wir uns da leichter.
Die „Dauphine” war lange genug eine „Daufihne” oder ein „Doffäng”, bis es sich richtig herumsprach. Und sprechen Sie mal am Biertisch „Hawk” aus, Sie müssen es bei „Humber” und bei „Studebaker” tun, weshalb man vor allem letzteren gern tot-schweigt, weil man nie weiß, ob er wirklich „Studdebäcker” heißt .. .
Oder etwa „Plymouth” — die Leute wissen da gar nicht, daß es sich um ein Auto dreht, sie denken, man meint ein Kochrezept. Auch, wenn man mit Kennermiene „Treijempf” sagt, setzt man sich häufig nicht durch. Man sagt dann einfach „der TR 4” und erkennt das Zahlenspiel als segensreich an.
Gut eingebürgert hat sich dagegen der „Emm-dschii”, während manche Leute nur deshalb vom Kauf eines „Pöschoh” absehen, weil sie ihn nicht aussprechen können. Da liegt es also im Argen, das mit den Namen. Sogar der „Ghia” ist in vieler Munde ein „Schiah”; ich belauschte mal einen Verkäufer, der ihn als solchen an eine Dame brachte. Aber zum Glück sieht man einen „Kedilläck” ebenso selten wie einen „Sander-Böhrd” — man käme sonst direkt in Verlegenheit. Die Wiener haben's da leichter, die sagen einfach, sie hätten eben ein „Ding” gesehen, und der „Ding” hätte dringesessen. In Irland fiel mir auf, daß der Opel „Caravan” in Chrombuchstaben „Olympia” heißt, und in der Schweiz sieht man den „17 M super” fahren (klein-geschrieben, also nicht ganz Super, sondern mehr 1,7 Liter!). Das waren Zeiten, als es bei uns noch den „Laubfrosch” gab, das „Puppchen”, den „Mannheim”, den „Nürburg”, die „Reichsklasse”, den „Greif”, den „Sedina”, den „Admiral” und den „Zeppelin” ..

Alle Menschen sind klug. Die einen vorher, die anderen nachher.
Verzeichis: Auto Autovermietung Autohaus Gebrauchtwagen Autoboerse Autoversicherung Werkstatt Autohandel Abschleppdienst Quad Neuwagen Caravan Autotuning Leasing Autoverwertung LKW Autoersatzteile Autoanzeigen Fahrschule Tachojustierung Ferienfahrschule Landtechnik Ersatzteile Busreisen Kranverleih
Werbung


Intern1  Intern2  Intern3  Intern4  Intern5  Intern6  Intern7  Intern8  Intern9  Intern10 

Ihre Webseite hier! - Ihre Webseite hier! - Ihre Webseite hier! - Ihre Webseite hier! - Ihre Webseite hier! - Ihre Webseite hier!

copyright 2009 by auto-goxx.de